Die Anforderungen an die Gebäudesanierung steigen und klare technische Regeln sind gefragt. Die DIN 18533 wurde um flexible polymermodifizierte Dickbeschichtungen (FPD) als eigenständige Abdichtungsart erweitert. Planende, Bauunternehmen und Bauherren erhalten damit zusätzliche Sicherheit bei der Abdichtung erdberührter Bauteile.

Gerade im Gebäudebestand haben sich flexible Abdichtungslösungen bewährt.
Sie lassen sich an unterschiedliche Situationen anpassen und eignen sich auch für komplexe Anschlussdetails oder Kellerabdichtungen.
Die Erweiterung der DIN 18533 schafft mehr Klarheit für die Sanierungspraxis und stärkt die Planungssicherheit.
Damit unterstützt sie den nachhaltigen Umgang mit der Bausubstanz und erleichtert die Umsetzung langlebiger Sanierungslösungen. Die Novellierung der DIN kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Sanierung bestehender Gebäude zunehmend an Bedeutung gewinnt.
Gerade im Herbst steigt das Risiko für Feuchtigkeitsschäden im Sockelbereich – dort, wo die Fassade auf das Erdreich trifft. Eine intakte Sockelabdichtung schützt das Mauerwerk zuverlässig vor eindringender und aufsteigender Feuchtigkeit. Zweikomponentige FPD-Systeme dürfen künftig ohne Sondervereinbarung auch bei drückendem Wasser eingesetzt werden.

Aufgaben der Abdichtung
- Dichtigkeit gegen Druckwasser
- Langlebigkeit und Flexibilität
- Beständigkeit gegen Witterungseinflüsse
- Im Erdreich: Standhalten gegen Erddruck
- Zuverlässige Verhinderung von Wärmebrücken
- Überlappung bilden zwischen Fassaden- und Bauwerksabdichtung
- Sorgfältige Schnittstellenkoordination zwischen WDVS, Perimeterdämmung und Abdichtung