Gesunde Ernährung gilt auch für Pflanzen
Licht und Wasser sind wichtige Grundlagen, damit im Garten alles wachsen und gedeihen kann. Darüber hinaus benötigen Pflanzen eine auf sie abgestimmte Ernährung. Viele wichtige Grundstoffe wie Stickstoff (S), Phosphor (P) und Kalium (K) sowie Spurenelemente sind bereits in humosen Gartenböden enthalten. Doch bei Nutzpflanzen und Dauerblühern reicht dieser Vorrat nicht aus. Damit sie in der Wachstumsphase nicht ihre Energie verlieren, benötigen sie Düngernachschub.
Bewässerung
Unser Tipp: Gießen Sie morgens oder abends. Damit die Blätter Ihrer Pflanzen in der prallen Sonne nicht verbrennen, dürfen Sie nicht in der Mittagshitze gegossen werden. Außerdem gilt: Lieber einmal gründlich gießen als mehrmals nur wenig. Denn 10 Liter Wasser (eine große Gießkanne) auf einem Quadratmeter dringen gerade einmal ca. 10 cm tief in den Boden ein. Eine optimale Versorgung bieten mindestens 30 Liter Wasser pro Quadratmeter.
Die Mischung macht's
- Schattenrasen besteht zum Beispiel aus besonders robusten Gräsern, die sich an wenig sonnigen Standorten sehr gut gegen Moos und Unkraut behaupten können.
- Strapazierrasen dient als Rasenweg oder Spielfeld für Kinder. Auf Grund seiner Robustheit und Regenerationsfähigkeit ist diese spezielle Spiel- und Sportrasenmischung vor allem bei Fußballfeldern nicht mehr wegzudenken.
- Zierrasen zeichnet sich durch seinen edlen, perfekten Teppichwuchs aus. Es ist der klassische englische Rasen und eigentlich nur für das Auge gedacht. Die besonders feinblättrige Grünfläche hat höchste Ansprüche und sollte nur geringen Belastungen ausgesetzt werden.
Rasen ausbessern
Kleine Rasenlücken lassen sich mühelos ohne Großeinsatz von Streuwagen oder motorbetriebenen Geräten nachbessern. Die Samen werden breitwürfig von Hand auf die kahlen Flächen gestreut. Damit sich das Saatgut gleichmäßig verteilen lässt, sollte idealerweise ein windstiller Zeitpunkt gewählt werden oder aber das Saatgut in Windrichtung ausgebracht werden.
Bei sehr kühlen Bodentemperaturen oder auf gefrorenen oder staunassen Böden können Grassamen nicht aufkeimen. Deshalb sollten Reparaturarbeiten und Nachsaaten von April bis Oktober vorgenommen werden. Längeren Trockenperioden sollte man mit regelmäßiger Bewässerung entgegenwirken.
Tipps für einen makellosen Rasen
- Vertikutieren: Ohne ausreichende Luft- und Wasserzufuhr können Rasengräser nicht gedeihen. Es bildet sich von Zeit zu Zeit eine Filzschicht aus Moosen und abgestorbenen Pflanzenteilen. Im Frühjahr sollten Sie den Rasen in Längs- und Querrichtung vertikutieren. Bei kleinen Rasenflächen reicht ein Vertikutierrechen, mit dem sich der Rasenfilz abkämmen lässt. Ein Elektrovertikutierer hat den Vorteil der gleichmäßigen Arbeitstiefe. Die Messer dringen dabei leicht in die Bodenoberfläche ein und sorgen für eine Belüftung des Wurzelbereiches. Ein ausreichend belüfteter Rasen kann wieder mit Luft, Wasser und Nährstoffen versorgt werden.
- Kräftig lüften: Feuchte Rasenstellen lassen auf verdichteten Boden schließen, durch den Wasser schlecht abfließt. Liegt diese Wassersperre tief, muss der Rasen aerifiziert, das heißt durchlüftet werden. Rollen Sie einfach mit einer speziellen Walze 6–8 cm tiefe Löcher in den Rasen, und schon kann er wieder durchatmen.
- Optimal ernähren: Regelmäßige, ausreichende Düngung ist eine wichtige Voraussetzung für einen gesunden, kräftigen Rasen. Verwenden Sie z. B. mineralische Langzeitdünger, die eine ganze Saison lang Nährstoffe an die Gräser abgeben.
- Gezielt säen: Ist der Rasen nicht mehr so dicht oder zeigen sich lichte Stellen, sollte nachgesät werden. Mit Nachsaat-Rasen und wachstumsfördernden Startdüngern lassen sich unansehnliche Stellen schnell wieder regenerieren.
- Gekonnt schneiden: Wenn die Halme 5 bis 6 cm hoch gewachsen sind, ist der erste Schnitt fällig. Ab dann wird der Rasen möglichst wöchentlich gemäht – solange er wächst, also auch bis in den Herbst hinein. Bleibt zu wenig Blatt stehen, kann es nicht nachwachsen. Deshalb immer auf eine Schnitthöhe von mindestens 4–5 cm achten. Dies fördert die Bildung von Seitentrieben, fördert die Dichte und Belastbarkeit des Rasens und garantiert ein gleichmäßiges Rasenbild.
- Richtig wässern: Genauso wichtig wie ein fachmännischer Schnitt ist eine ausreichende Bewässerung. Vor allem während des Sommers, wenn nicht genug Regen fällt, ist der grüne Teppich zwei- bis dreimal wöchentlich auf ausgiebige Wassermengen angewiesen. Am besten morgens oder abends, damit nicht zuviel Wasser verdunstet (ca. 20 l/m²).
Sichtbares Ergebnis: Über die ganze Saison ein sattgrüner, strapazierfähiger Rasen.
Rasen neu anlegen
Rasen kann auf fast allen Böden angelegt werden. Ideal ist eine Mutterbodendecke von 15-20 cm. Bei schweren, lehmigen Böden wird viel Wasser gespeichert und die Gräser „ertrinken“ regelrecht. Hier kann der Boden mit einer Zugabe von feinem Quarzsand (2-3 m3 auf 100 m2) gelockert werden.
Ist das Gegenteil vorhanden, d. h. ein leichter Sandboden, kann mit Torfzugabe (1-2 Ballen pro 100 m2), Rindenhumus oder Komposterde ein zu schnelles Austrocknen verhindert werden.
Ideale Vorraussetzungen sind vorhanden, wenn der pH-Wert zwischen 5.5 und 7 liegt. Zur Prüfung dieses Wertes erhalten Sie bei uns entsprechende Teststäbchen. Hier die wichtigsten Arbeitsschritte beim Einsäen des Rasens:
- Etwa vier Wochen vor dem Einsäen wird die Erde mit einem Kultivator gelockert sowie Steine und Wurzelreste entfernt.
- Anschließend wird die Fläche mit einem Rechen diagonal und über kreuz eingeebnet.
- Mit einer Gartenwalze wird die Oberfläche in zwei Richtungen gewalzt. Bringen Sie rechtzeitig (mindestens eine Woche vor dem Einsäen) noch einen Dünger auf, um der Saat zu einem guten Start zu verhelfen.
- Das Saatgut nun mit einem Streuwagen gleichmäßig auf der Fläche verteilen. Wenn Sie den Grassamen mit feinkörnigem Sand vermischen, lässt sich ein gleichmäßigeres Verteilen erreichen. Nach der Aussaat wird der Grassamen leicht eingeharkt und mit der Gartenwalze oder Trittbrettern angedrückt.
Nun muss die Fläche feucht gehalten werden. Verwenden Sie hierzu einen Regner, der das Wasser gleichmäßig auf der Fläche verteilt. Das Beregnen erfolgt am besten in den frühen Abendstunden, wenn das Wasser nicht mehr durch die Sonneneinstrahlung verdunstet. Wenn die Grashalme eine Höhe von 8-10 cm haben, wird zum ersten Mal gemäht.
Regelmäßiger Schnitt für ein saftiges Grün
Ein regelmäßiger Rasenschnitt begünstigt die Bildung von Seitentrieben, fördert die Dichte und Belastbarkeit des Rasens und garantiert ein gleichmäßiges Rasenbild. Das Mähen sollte vor der Bewässerung erfolgen, da ansonsten die Gräser durch die Nässe verkleben und ein sauberer Rückschnitt nicht möglich ist. Achten Sie zudem auf scharfe Messerklingen, denn nur sie verleihen ein schönes, ebenmäßiges Aussehen der Rasenfläche.
Wer sich einige Wochen Urlaub gönnt, sollte seinen Rasen anschließend nicht radikal zurückschneiden. Die Folge wären unschöne Kahlstellen am Boden. Besser ist es, den versäumten Schnitt stufenweise nachzuholen: Der Rasen wird erst um ein Drittel seiner Länge gekürzt und nach wenigen Tagen noch einmal zurück geschnitten.
Für jede Rasenfläche der richtige Mäher
Beim Kauf eines neuen Rasenmähers sollten Sie streng nach Ihren individuellen Bedürfnissen gehen. Dabei lassen sich grob folgende Mähertypen unterscheiden:
- Spindel- bzw. Walzenmäher: Diese Mäher erzielen den saubersten und exaktesten Schnitt, weil sie ähnlich wie bei einer Schere Messer und Gegenmesser haben. Die Messer sind dabei auf einer Spindel bzw. Walze angeordnet. Zudem können diese Mäher sehr kurz schneiden. Besonders geeignet für den perfekt geschnittenen Zierrasen.
- Mulch- bzw. Pflegemäher: Diese Mäher können sowohl auf dem Prinzip der Spindel- bzw. Walzenmäher als auch der Sichelmäher basieren. Bei Sichelmähern werden die Halme durch eine besondere Führung des Luftstroms im Messerbereich mehrmals zerschnitten. So entstehen sehr kleine Halmteile, die als Mulchmaterial am Boden liegen bleiben. Beim Mulchmähen sollten Sie öfters schneiden (bis zu zweimal die Woche), weil nur kurzer Rasenschnitt auf der Fläche verbleiben und optimal recycelt werden kann.
- Sichelmäher: Dieser Mäher ist der gebräuchlichste Mähertyp. Die mit großer Geschwindigkeit rotierenden Messer trennen die Halme ab. Der Sichelmäher eignet sich am Besten für Freizeit-, Spiel- und Familiengärten, aber auch für den Ziergarten.
Kompost & Dünger
- Kompost ist nicht nur Abfallverwerter von Gartenabfällen und pflanzlichen Küchenabfällen, sondern auch bester Dünger und Bodenverbesserer. Die Kompostierung nutzt den natürlichen Prozess der Zersetzung, um gezielt und schnell wertvolle Komposterde herzustellen.
Kompost ist reich an Mineralstoffen und Spurenelementen, macht Pflanzen robust und verbessert die Bodenstruktur. Die Ausbringung von fertigem Kompost verbessert die Bodenfruchtbarkeit nachhaltig. Das macht sich in kräftigem, gesundem Pflanzenwachstum bemerkbar.
Doch nicht jeder hat die Möglichkeit und den Platz im Garten, um eigenen Kompost herzustellen. Zum anderen reicht Kompost allein nicht aus, um den Nährstoffbedarf vieler Pflanzen vollständig zu decken. In diesem Fall sind gezielte Düngergaben das beste Mittel, um seine Gartenschätze großzuziehen.
- Organische Dünger sind eine gute Alternative zu Kompost. Sie werden hauptsächlich aus natürlichen Stoffen auf tierischer oder pflanzlicher Basis hergestellt und enthalten alle wichtigen Nährstoffe. Da sich die Wirkstoffe nur sehr langsam entfalten, sollten sie bereits im Frühjahr dem Boden beigemischt werden. Auf diese Weise steht ihr Langzeitdepot den Pflanzen über Monate zur Verfügung.
- Mineralische Dünger sind nach dem Ausbringen ins Beet rasch wirksam und eignen sich insbesondere bei Neupflanzungen. Sie sind wasserlöslich oder bereits flüssig und können mit dem Gießwasser verabreicht werden. Die gelösten Nährstoffe gelangen so schnell an die Wurzeln und stehen der Pflanze zur Verfügung.
- Auch mineralische Langzeitdünger verfügen wie die organischen Dünger über ein Langzeitdepot. Eine einzige Gabe im Frühjahr schafft den Pflanzen je nach Typ bis zu sechs Monate eine optimale Nährstoffbasis.
Zierpflanzen mit besonderen Bedürfnissen
Rosen
Rosen sind Tiefwurzler und stellen besondere Ansprüche an den Boden. Damit die edlen Pflanzen gesund und schön heranwachsen, benötigen sie viel Sonne und tief gelockerte, lehmige, humose und nahrhafte Böden mit gutem Wasserabzug. Der PH-Wert sollte neutral bis schwach alkalisch sein.
Bei guter Bodenvorbereitung dürfen Rosen im 1. Jahr nach der Pflanzung nicht gedüngt werden, damit sie gut einwurzeln. Organischer Dünger, wie Kompost, wird erst nach einiger Zeit wirksam und kann daher schon im Spätherbst/Winter gegeben werden. Dieser hat den Vorteil, dass er das Bodenleben positiv beeinflusst und den Boden humoser werden lässt.
Spezielle Rosendünger sollten im März/April mit Austrieb der Knospen und im Juli nach dem ersten Blütenflor leicht in den Boden eingearbeitet werden. Bei trockenem Wetter vor und nach dem Düngen kräftig wässern, damit sich die Nährstoffe lösen.
Wichtig: Ab Juli darf kein stickstoffhaltiger Dünger mehr gegeben werden, da die Rosentriebe sonst nicht richtig ausreifen können und frostgefährdet sind.
Rosendünger enthalten viel Eisen, was einem Vergilben der Blätter vorbeugt. Flüssigdünger sind für Topfrosen wie gemacht, da der Dünger mit dem Gießwasser ausgebracht wird. Sie wirken schnell, man muss im Sommer aber mindestens alle zwei Wochen nachdüngen.
Für einen guten Start von Beetrosen sorgen mineralische Rosendünger in Granulatform. Sie werden Anfang April gestreut. Im Juni zur Blütezeit und spätestens Ende Juli muss der Vorgang wiederholt werden. Wichtig ist, alle Rosen im August noch einmal kalibetont zu düngen, damit die Triebe im Winter aushärten.
Tipp: Rosen brauchen je weniger Dünger, desto häufiger und radikaler sie zurückgeschnitten werden.
Azaleen & Rhododendren
Von Natur aus benötigen Rhododendren und Azaleen saure, humose Substrate, um zu gedeihen. Doch seit einigen Jahren gibt es robuste, kalktolerante Arten, sogenannte Inkarho-Sorten, die auch auf normalem Gartenboden gut zurechtkommen.
Stimmen die Bodenverhältnisse, benötigen Rhododendren nur wenig Pflege. Zum Gießen eignet sich aufgefangenes Regenwasser ideal, und mit Rhododendren-Langzeit-Dünger zur Blüte sind die Pflanzen rundum versorgt. Dieser fördert die gesunde Wuchsfreudigkeit bei Rhododendren, Azaleen und Beerensträuchern.
Anspruchsvoll: Dauerblüher und Gemüse
Eine organische oder mineralische Langzeitdüngergabe im Frühling reicht aus, um sie eine Saison bei Blütenlaune zu halten. Besonders hungrig sind Dauerblüher und sogenannte "Starkzehrer" unter den Gemüsepflanzen. Sie benötigen zusätzlich regelmäßige, schnellwirksame NPK-Düngergaben.
Sommerblumen und Stauden
Beginnt die Blütensaison, sind die Dauerblüher im Beet an Attraktivität und Vielseitigkeit kaum zu übertreffen. Frische, nährstoffreiche und durchlässige Böden sind für viele Beetpflanzen die beste Voraussetzung, um gut zu wachsen.
Doch auch Extremstandorte, die zu nass oder zu nährstoffarm sind, können durch das Beimengen von Pflanzerde, Kalk und Düngergaben aufgebessert werden.
Ein spezieller Stauden- oder auch Garten-Langzeitdünger gibt ihren Pflanzen Widerstandskraft und fördert eine lang anhaltende Blütenpracht und gibt ihnen ausreichend Energie für eine gesunde Entwicklung.
Buchs
Keine andere immergrüne Pflanze lässt sich so viel gefallen wie der Buchsbaum. An nahezu allen Standorten – außer in praller Sonne und auf zu trockenem Boden – fühlt er sich zu Hause und kommt durch häufigen Rückschnitt erst so richtig in Fahrt.
Sowohl im Beet als auch in Kübeln benötigt der Buchsbaum ausreichend Pflege. Färben sich die Blätter gelb, können zwar Frostschäden oder Trockenheit die Ursache sein. Doch meist lässt sich dieses Symptom auf Nährstoffmangel zurückführen.
Eine regelmäßige Düngung im Frühjahr mit Buchsbaum-Langzeitdünger versorgt die Pflanzen übers Jahr mit allen wichtigen Haupt- und Spurennährstoffen. Blattwuchs und Wurzelbildung werden gut sechs Monate gefördert.
Gemüse
Je nach Nährstoffbedarf wird Gemüse in Stark-, Mittel- und Schwachzehrer eingeteilt. Letztere sind anspruchslos und kommen nur mit Kompost als Grundversorgung aus.
Mittelzehrer werden zusätzlich einmal jährlich mit Langzeitdünger oder mehrmaligen organischen Düngergaben versorgt.
Die "Vielfresser" unter den Gemüsen brauchen während der ganzen Wachstumsphase reichlich Energie durch häufige, sofort wirksame Düngergaben.
- Schwachzehrer: Erbsen, Bohnen, Möhren
- Mittelzehrer: Zwiebeln, Tomate, Paprika
- Starkzehrer: Kohl, Kartoffeln, Gurken
Beeren & Kernobst
In puncto Pflege machen Obstgehölze und Beerensträucher wenig Arbeit, wenn sie am richtigen Standort stehen. Das heißt, wenn die Lichtverhältnisse passen und die Pflanzen nicht zu dicht stehen.
Fast alle Arten bevorzugen durchlässige, humose Böden. Spezielle Dünger, wie zum Beispiel Beeren–Langzeitdünger, sind genau auf die Bedürfnisse der Obstsorten abgestimmt und gleichen auch den Nährstoffhaushalt auf weniger geeigneten Böden sehr gut aus.
Entscheidend für die Fruchtbarkeit ist darüber hinaus eine gute Wasserversorgung – insbesondere in der Anwachsphase nach dem Pflanzen und während langer Hitzeperioden in der Sommerzeit.
Grüne Durstlöscher
Damit das Wasser seinen Weg zu Ihrer bunten Blütenpracht, Ihrem Gemüsebeet und anderen Gewächsen findet, greift man am besten auf Schläuche zurück, welche sich mit Hilfe von Schlauchwagen einfach transportieren und verstauen lassen.
Bewässerungssysteme sparen Zeit, Kraft und unter Umständen auch kostbares Wasser. Erweiterbare und flexible Sets beispielsweise bei einer Tröpfchenbewässerung aus Tropfern, Sprühdüsen und Verteilerschläuchen sorgen für eine gezielte und punktgenaue Zufuhr der notwendigen Wassermenge. Für jede Pflanze kann bei diesen Systemen der Wasserbedarf individuell eingestellt werden.
Andere Systeme bieten Wasser quasi wie aus der Steckdose oder garantieren die optimale Bewässerung durch Versenkregner, die nur bei Bedarf aus ihrem "Versteck" im Boden kommen.
Bewässerungssysteme - komfortabel und bequem Wasser sparen
Unter der Erde verlegt, bleibt das Bewässerungssystem völlig unsichtbar. Wie von Geisterhand tauchen durch den Wasserdruck unterirdische Regner aus der Versenkung auf und transportieren das lebensspendende Nass an die verschiedensten Stellen im Garten.
Eine Vielfalt an Regnern für runde und rechteckige Flächen mit unterschiedlichen Reichweiten und einstellbaren Beregnungssektoren ermöglicht die dauerhaft komfortable Bewässerung des gesamten Gartens.
Tröpfchenbewässerung jetzt auch unterirdisch!
Bei der Tröpfchenbewässerung verläuft ein Rohr ca. 10 Zentimeter unterhalb der Erdoberfläche und bringt das feuchte Nass genau dort aus, wo es bei herkömmlichen Bewässerungsmethoden erst mühsam hingelangen muss - direkt an der Wurzel.
Da so Verdunstungsverluste auf ein Minimum reduziert werden, zeichnet sich z. B. das GARDENA Micro-Drip-System Tropfrohr unterirdisch als besonders wassersparend aus. Der Druck wird automatisch kompensiert und sorgt für gleichmäßige Bewässerung bis zu 200 Meter. Somit eignet sich das unsichtbare System sogar hervorragend zur Tröpfchenbewässerung an Hanglagen.
Auch mühselige Wartungsarbeiten bleiben dank der selbstreinigenden Tropfer erspart. Eine selbstschließende Membran verhindert, dass Schmutz ins Innere des Rohres gelangen kann. Durch die integrierte Wurzelsperre ist das Tropfrohr sogar gegen das Eindringen von Wurzeln geschützt. Besonders geeignet ist das unterirdische Tropfrohr für Randbepflanzung und Rasenflächen.
Brauchwasser pumpen – Trinkwasser sparen
Um den Trinkwasserverbrauch vor allem in der Sommerzeit zu reduzieren, ist es sinnvoll, beim Bewässern der Pflanzen auf Brauchwasser zurückzugreifen. Mit Gartenpumpen und Hauswasserautomaten geht das ganz bequem.
An die Pumpe, fertig, los!
Mit einer Gartenpumpe lässt sich Wasser aus einem Regensammler, einer Zisterne aber auch aus einem Schlagbrunnen kinderleicht zur Bewässerung nutzen. Je nach persönlichem Bedarf haben wir verschiedene Modelle im Programm, die sich alle durch eine hohe Pumpleistung und einache Bedienung auszeichen.
Einstiegsmodelle fördern mit einem Elektromotor bis zu 3.000 Liter Wasser pro Stunde mit einem Druck bis zu 3,5 bar. Damit ist der Einsatz von Regnern oder die Bewässerung selbst mit einem langen Gartenschlauch kein Problem. Bei manchen Modellen kann man dank zweier Ausgänge sogar Regner und Gießbrause gleichzeitig einsetzen. Mit einer Ansaughöhe von 9 Metern sind die Pumpen auch in der Lage, Wasser aus Zisternen oder Brunnen zu nutzen.
Wem eine Pumpleistung von 3.000 Litern pro Stunde nicht reicht, kann auf weitere Modelle zurückgreifen, die bis zu 6.000 Liter pro Stunde fördern.
Ausgerüstet mit diesen Helfern, kann auf einen Wasseranschluss im Garten und der Gebrauch von Leitungswassern für die Bewässerung leicht verzichtet werden. Das spart nicht nur Trinkwasser und damit Geld, weiches Regenwasser ist zudem auch besser für die Pflanzen als kalkhaltiges Leistungswasser.
Bequemer geht's nicht
Die komfortabelste Methode, Brauchwasser im Garten und im Haus zu nutzen, ist der Einsatz eines Hauswasserautomaten. Anders als normale Gartenpumpen, ermöglichen sie eine automatische Brauchwassernutzung, da sie sich bei Bedarf selbsttätig ein- und anschließend wieder ausschalten. Das bedeutet, dass man die Hauswasserautomaten nicht vor jedem Gebrauch anschließen und anschalten muss – einmal installiert und angeschaltet, sind Hauswasserautomaten stets einsatzbereit.
Hauswasserautomaten ermöglichen ebenso wie die Gartenpumpen dank ihrer zwei Ausgänge den zeitgleichen Betrieb von zwei Anschlussgeräten. Schon Einstiegsmodelle fördern bis zu 3.600 Litern Wasser pro Stunde bei einem maximalen Druck von 4,4 bar. Dank einer Selbstansaughöhe von 9 Metern ist auch der Hauswasserautomat in der Lage, Wasser aus Zisternen oder Brunnen zu nutzen.
Unabhängig dank Akku
Vor allem für Gartenbesitzer, die in ihrer grünen Oase weder Strom- noch einen Wasseranschluss besitzen, aber dennoch nicht auf eine Gießhilfe verzichten möchten, sind Akku-Pumpen der ideale Ersatz. Diese Pumpen, die direkt in den Wasserbehälter gehängt oder gestellt werden, laufen mit einer Akku-Ladung etwa eine Stunde und fördern in dieser Zeit bis zu 1.500 Liter Wasser. Mit einem maximalen Förderdruck von 1,1 bar eignen Sie sich perfekt zum Bewässern mit Schlauch und Geißbrause. Und zusammen mit einem Regensammler bilden solche Pumpen ein starkes Bewässerungsteam.