Moderne Architektur stellt hohe Anforderungen an die Fassadenentwässerung – das WaterTech-Unternehmen ACO bietet mit geprüften Fassadenrinnen praxisgerechte Lösungen, auch ohne spezielles Regelwerk.

Die aktualisierte DIN 18531, veröffentlicht im August 2025, sowie die DIN 18533 beschreiben die Einbindung von Schlitz-, Drainage- oder Fassadenrinnen als Lösung für die Entwässerung bei reduzierter Anschlusshöhe. Dabei wird das Wasser nicht direkt zum Ablaufpunkt geführt, sondern über seitliche Drainschlitze unterhalb der Belagsebene abgeführt. Die ACO Profiline 2.0 erfüllt die Anforderungen der Flachdachrichtlinie sowie der Barrierefreiheit gemäß DIN 18040 Teil 1 und 2
Ganzheitliche Betrachtung der Schnittstelle Freifläche – Fassade
Ein umfassendes Verständnis der Schnittstelle zwischen Freifläche und Fassade liefert das kürzlich veröffentlichte Merkblatt „Schnittstelle Bauwerksabdichtung – Baukörperanschluss bodentiefer Elemente“, das federführend vom IFT Rosenheim vorangetrieben wurde. Es bietet eine praxisnahe Orientierung für die Planung und Ausführung dieser sensiblen Übergangsbereiche und unterstützt die ganzheitliche Betrachtung von Abdichtung, Entwässerung sowie Gestaltung.
DIN EN 1253 als praxisgerechte Grundlage für Fassadenrinnen
Die häufig genannte DIN EN 1433 ist für Fassadenrinnen nicht geeignet, da sie geschlossene Rinnen mit wasserdichten Verbindungen und hohen Belastungsklassen ab A 15 (1.500 kg) voraussetzt. Fassadenrinnen hingegen verfügen über offene Drainschlitze und sind nicht für solche Lasten konzipiert – insbesondere in Sockelbereichen, wo diese bautechnisch kaum umsetzbar sind.
Deutlich praxisnäher ist die DIN EN 1253 „Abläufe für Gebäude“, die auch vom TÜV Rheinland als geeignete Prüfgrundlage anerkannt wird. Sie definiert realistische Belastungsklassen wie K 3 (300 kg) für Wohn- und Gewerbebauten sowie L 15 (1.500 kg) für Bereiche mit leichtem Fahrzeugverkehr. Zudem berücksichtigt sie Sicherheitsaspekte wie eine maximale Schlitzweite von 8 mm im Barfußbereich.
Geprüfte Sicherheit und Normenkonformität

Fazit: Auch ohne spezielles Regelwerk bieten Fassadenrinnen – bei normgerechter Planung und Prüfung – ein hohes Maß an Sicherheit und Funktionalität. Die DIN EN 1253 stellt dabei die geeignetste Grundlage dar, um die Grundanforderungen an mechanische Festigkeit und Standsicherheit zuverlässig zu erfüllen. Damit liefern ACO Fassadenrinnen die notwendige Sicherheit für barrierefreies Bauen und Architekten erhalten Planungssicherheit auf Basis bewährter Normen.
ACO Profiline 2.0 aus Edelstahl mit Maschenrost und ohne Verriegelung.